Shiatsu

Shiatsu, wörtlich übersetzt „Fingerdruck“, ist eine moderne, manuelle Ganzkörpertherapie,
die so, wie sie heute angewandt wird, wesentlich durch Shizuto Masunaga aus Japan geprägt wurde. Die Wurzeln stammen aus einer über 5000 Jahre alten Fernöstlichen Heilkunst.

Der Geist von Shiatsu liegt in der Kommunikation durch heilsame Berührung.
In Theorie und Praxis wird der Empfangende in seiner Ganzheit wahrgenommen.
So behandelt die Shiatsu-PraktikerIn über die Meridiane Geist, Seele und Gefühle
des Empfängers ebenso wie den physischen Körper.

Ki beschreibt die Lebenskraft, welche jede physische Aktivität stärkt,
aber auch im mentalen, emotionalen und spirituellen Bereich wirkt.
Shiatsu wirkt unterstützend, reguliert den Fluß des Ki's und korrigiert eventuell
vorhandene Blockaden.
Die Behandlung verläuft entlang spezifischer Kanäle (Meridiane), in denen sich unsere Lebensenergie ausdrückt. Einen wesentlichen Stellenwert kommt im Shiatsu dem Hara, das die Bauchregion umfaßt, zu. Es wird als Zentrum der Lebensenergie betrachtet, als Sitz jenes Teils des Bewusstseins, der nicht vom Gehirn beherrscht wird; von hier aus verteilt sich das Ki in die Meridiane und in den ganzen Menschen.
Das von mir angewandte „Zen-Shiatsu“ ist das Konzept von Masunaga.
Es versteht Shiatsu als einen ganzheitlichen Zugang zu seinem Klienten über dessen Körper und dessen Lebensenergie, die sich in den Meridianen und deren Funktionen ausdrückt.

Shiatsu ist eine wundervolle Begleitung während der Schwangerschaft, bei denen die werdende Mutter und das ungeborene Kind profitieren.

Neugeborene reagieren besonders positiv mit Zufriedenheit und Entspannung auf die achtsame aber konkrete Berührung beim Shiatsu.

Schwer erkrankte, sterbende oder solche Kinder, die sich nicht oder noch nicht sprachlich äußern können, kommunizieren jedoch durch ihre Lebensenergie und zeigen sehr genau, was sie an Unterstützung benötigen.
 

Diplomarbeit von Christina Bachmann: *Dornröschen* Ein Shiatsu Märchen: Download als PDF